Vienna Life Lebensversicherung AG zum Schadensersatz an Anleger verurteilt! Die Details!


Vienna Life Lebensversicherung AG zum Schadensersatz an Anleger verurteilt

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat die Vienna Life Lebensversicherung AG aus Liechtenstein zum vollen Schadensersatz verurteilt. Die Versicherungsnehmerin hatte eine sog. fondsgebundene Lebensversicherung erworben und eine Einmalprämie von 600.000,00 € einbezahlt. Diese Prämie sollte nach den Angaben in dem Prospekt in einen Wertpapierfonds angelegt werden. Der Fonds wurde nicht namentlich bezeichnet. Nach Fälligkeit des Vertrages rechnete die Vienna Life nicht ab und behauptete pauschal, der Fonds sei in der Abwicklung. Die Vienna Life lieferte zunächst widersprüchliche Angaben zu dem Namen des angeblichen Fonds und verweigerte eine Auskunft und Rechnungslegung über die Verwendung der Prämie!

In dem anschließenden Gerichtsverfahren hielt die Vienna Life an ihrer Auffassung fest, dass sie zu einer Auskunft und Rechnungslegung nicht verpflichtet sei. Sie zahlte der Kundin ohne Kommentar und Erläuterung einen Betrag in Höhe von ca. 50.000 € zurück und hielt an ihrer Auffassung fest, dass sie zu einer Abrechnung und Darlegung nicht verpflichtet sei. Der Versicherungsnehmer müsse akzeptieren und glauben, dass ein Verlust von mehr als 90 % eingetreten ist. Auch in dem Gerichtsverfahren lehnte es die Vienna Life ab, dem Kunden gegenüber nachzuweisen, dass die Prämie angelegt wurde und durch welche Umstände ein Verlust eingetreten ist.

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat die Vienna Life nun zum vollen Schadensersatz (ca. 550.000 €) verurteilt. Die Klägerin muss sich nicht auf eine langjährige Durchsetzung ihrer Auskunfts- und  Rechnungslegungsansprüche einlassen. Das Gericht ist der Meinung, dass die Vienna Life die volle Prämie zurückzubezahlen hat. Sie sei sowohl durch den Berater als auch durch den Prospekt getäuscht worden. Sie habe davon ausgehen können, dass das Geld in sog. Garantiezertifikate angelegt wird, wie es der Prospekt versprach. Aufgrund der Werbung mit „Garantieprodukten“ habe sich die Klägerin darauf verlassen können, dass kein Totalverlust eintrete.

Der Rechtsanwalt, der das Urteil erstritten hat, ist der Ansicht, dass die Verhaltensweise der Vienna Life an Arroganz nicht zu überbieten ist. Die Versicherung behauptet pauschal, das Geld sei in einem Fonds angelegt und dieser Fonds sei praktisch pleite, und verweigert jegliche Nachweise dazu. Ein derartiger Umgang mit den Versicherungskunden ist eine Zumutung, so der zuständige Rechtsanwalt weiter. Es ist undenkbar, dass man sein Geld einer großen Gesellschaft anvertraut und diese es einfach einbehalten will. Der  Rechtsanwalt  ist der Meinung, dass es eine unbekannte Dunkelziffer an Anlegern geben dürfte, die auf diese Weise abgespeist wurden und ihre Rechte nicht wahrnehmen. Der Rechtsanwalt hat den Vorgang auch der Deutschen und Liechtensteinischen Versicherungsaufsicht gemeldet.

Weitere Informationen über uns.

50 Kommentare

  1. Geschädigte

    Endlich ist mal ein Fall gewonnen worden. GUT GEMACHT Herr Mattil. Ich selbst musste erfahren, wie die Vienna life mit Ihren Kunden/mir umgeht. Vienna life ist absolut nicht kundenfreundlich. Man kann nur froh sein, wenn man einen Durchbruch gegen die Vienna life (Tochtergesellschaft Vienna Insurance, Österreich) mitbekommt. Ich kann diese Versicherung niemanden empfehlen. Ich hoffe sehr, dass die nächsten Verfahren gegen Vienna life folgen werden.

  2. Nocheiner

    Scheinbar weiß Vienna life nicht, dass zufriedene Kunden andere Kunden bringen. Die machen sich so nur Ihren Ruf kaputt. Ich bin auch einer der das so mitmachen musste wie die arme Anlegerin oben. Ích kann die Vienna life auch NICHT empfehlen.

  3. S.Jansen

    Hallo allerseits, ich selbst bin eine Geschädigte durch die Vienna life.
    Ich bin schon verblüfft. Vor kurzem habe ich eine negative Bewertung über die Vienna life auf einem Fimenbewertungsportal hinterlassen und heute ist sie schon komplett gelöscht worden. Nicht einmal der Name Vienna-life Lebensversicherungs AG steht mehr auf der Bewertungshomepage. So kann man auch seine negativen Einträge im Internet herauslöschen. Scheinbar hat die Vienna life extra Profis angagiert diese Art von negativer Pablisiti im Internet aufzustöbern und zu löschen. Doch es gibt noch genügende Möglichkeiten seine Meinung und Erfahrung zu äußern um viele zu erreichen. Ich lasse mir das von der Vienna nicht gefallen. Bin gerade dabei. Ihr dürft gespannt sein.

    S.Jansen

    • Hier wird nichts gelöscht! Ich sage nur “Pressefreiheit” gilt auch im Blog!

  4. ULf

    Hallo. Gehöre auch zu denen die darauf reingefallen sind .Dazu kam das ich die Anlage vorher noch umswitchen wollte. Bevor diese geschlossen worden ist . 70% verlust waren da schon eingetreten. Bekam ein Schreiben Anlage verkauft und steht demnächst zur Neuinvestition bereit. Geld wird zwischenzeitlich im Ringturm geparkt. Dachte mir ja ok passt .Nach 6-8 Wochen rief ich dann mal an bei den tollen Herren da keine INfO vorhanden . Man sgate mir es gibt kein Switch wir wissen von nix .Geld war immer noch im PLO.2 wochen später geschlossen worden. Nach öfteren Anrufen hieß es dann Switchauftrag wäre falsch ausgefüllt gewesen. Antrag wurde mit einem Berater ausgefüllt der meinte alles geht jetzt seinen Weg.Wem ist es auch so ergangen.

    • Ina

      Hallo Ulf,

      sehr interessant. Genau dasselbe Problem hatte ich auch.
      Hab das einer Makler von EP zugeschickt, dachte alles sei i.O. und später stellte sich heraus….jaaaaa neeee….nie angekommen. Aus 55000 sind jetzt noch 8000 vorhanden.
      Es ist echt ne sauerei. Was können wir denn nun tun?

      • Hallo und guten Tag,

        bei Bedarf nenne ich Ihnen gerne einen Anwalt (Herr Hansen) mit dem wir gerade diese Problematiken haben aufarbeiten können. Wenn gewünscht senden Sie bitte eine Mail an axel.junker@eura.de. Wir helfen gern und leiten diese an Herrn Hansen weiter.

        Der Investmentcoach

      • ULF

        Bin schon beim Anwalt gewesen. Hahn Rechtsanwälte prüfen dort auch schon lange. Bislang noch nix passiert.

        Und wie das mit Verjährung läuft ist steht noch in den Sternen.

      • Jaja manche reden halt viel…Andere handeln ….und wieder Andere haben Erfolg!

      • Wollen wir jetzt loslegen?

    • s. Kommentar auf die anderen Kommentare

  5. Gabi

    Hallo, kann auch jeden vor dieser Gesellschaft warnen. Habe selbst Garantiezertifikate gefordert und habe falsche Zertifikate erhalten. Keiner gibt hier den Fehler zu. Man kann bei dieser Versicherung nicht mehr von Lebensversicherung sprechen, sondern von Totalverlust! Habe also alles verloren. Was ich mir mit Mühe angespart habe. Unseriös!!!

  6. Ina

    Super, vielen Dank.
    Ich werde Ihnen heute noch schreiben.
    Bei meiner Familie geht um 25000 € in Dynamik 2 und 30000 € in Dynamik 3.
    Ich hoffe auf das Beste.
    MfG
    Ina

  7. Andreas Horn

    Gruß aus den Norden,
    wer kennt hierzu Anwälte oder Gerichtsurteile???
    MfG
    Andereas Horn

  8. Martin

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht.
    Hatte Garantiezertifikate gewünscht und anderen Fonds erhalten. die Gesellschaft Vienna life habe ich daraufhin angerufen, dass meine Lebensversicherung keine spekulativen Papiere beinhalten sollten. Dennoch hat das die Vienna life nicht interessiert und haben mir die nicht von mir georderten Papiere in meine Lebensversicherung verankert. Und nun steht bei mir die Legensversicherung auf siro Euro.
    Wie ich sehe, bin ich hier nicht alleine. Also lag es grundsätzlich nicht nur am Vermittler sondern auch an der Vienna life.

  9. 4Geschädigte

    Hallo, hatte das gleiche Problem mit der unseriösen Versicherung Vienna life. Ist eine Schweinerei.
    Habe nun aber auch einen Termin bei meinem Anwalt ausgemacht.

  10. Baust

    Meine Familie ist auch betroffen und ist auf diese unseriöse Versicherung hereingefallen. Würde gerne Kontakte knüpfen bzgl Schadenersatzklage mit anderen Geschädigten. Man glaubt nicht was den Herren dort alles einfällt, um zu versuchen sich herauszureden.
    Hartmunt

  11. Friday

    Hallo, kann man das Urteil irgendwo nachlesen oder gibt es ein Aktenzeichen??
    Schon mal Danke für Antworten!

    • OLG Stuttgart 3 U 148/10 sowie 3 O 300/09 LG Ellwangen vom 31.03.2011

      • Friday

        Vielen Dank!!

  12. ULF

    Hallo nochmal.

    Wie sieht es aus mit der garantierten Anlage Plo ratierlich, diese wird von mir immer noch bespart. Da auch im Minus bei Beitragsfreistellung ist dies nicht mehr garantiert mit 2,4 % jährlich . Bei Kündigung sind die Abschläge zu hoch .
    Also was ist zu tun warten. Seit 2006 6000Euro einbezahlt.

    • Nur noch mal zur Klarstellung! Es gibt keine garantierten ratierlichen Vertrag! Nichts mehr einzahlen! Lassen SIe uns reden!

  13. w.scherzer

    endlich passiert mal was gegen die vienna life. ich habe auch fast ein dutzend geschädigter kunden und könnte ein buch über den ärger mit
    dieser gesellschaft schreiben. ich hatte den braten einigermaßen rechtzeitig gerochen und meine kunden zum switch und teilweise auch
    kündigung ermutigt. daher sind die meisten mit einem blauen auge davon gekommen.

    die abwicklung war eine katastrophe. die switches und kündigungen dauerten eine gefühlte ewigkeit und wurden m.e. blockiert. so wurden von mir die switches zwar rechtzeitig vor der finankrise beantragt aber zu spät bearbeitet und durchgeführt.

    jüngstes beispiel: ein beitragsfreier vertrag wurde gekündigt. die vienna life hat es einfach ignoriert. nach zahlreichen nachfassen bekam der kunde das geld 1,5 jahre später….

  14. Chris

    Hat jemand auch Erfahrungen mit dem Tarif F3E von der Vienna gemacht?

    • Hallo aus Köln,

      die Bezeichnung des Tarifes ist unrelevant. Die Systematik ist immer gleich. Was sich unterscheidet sind die Investmentkerne sprich hinterlegten Fonds. Leider haben hiervon die meisten nicht funktioniert.

      Die grundsätzliche Diskussion ist immer ob, und wenn ja, die Vienna Life eine Haftung betrifft

      Mehr nur im Einzelgespräch!

  15. Christopher

    Auch meine Schwiegermutter ist auf Vienna Life reingefallen. SELECTA F3L heißt die Anlage, von 10.000 € sind nun noch 3.500 € da, nach erfolgtem Switch in einen Ringturm Fonds.

    Was kann ich rechtlich machen? Erfahren vom Switsch im April 2009. Stichwort Verjährung?

    Freue mich auf Ihre Antworten.

    • Hallo und guten Tag,

      in der Tat äußerst ärgerlich. Jedes Pauschalurteil ist jedoch fatal. Wenn Sie mögen senden Sie mir bitte alle Ihre Vertrags- und Prospektunterlagen sowie den Switchauftrag per Mail an axel.junker@eura.de oder per Post an EURA Unternehmensgruppe, Siegfriedstr. 1, 50354 Hürth. Ich bespreche das dann (für Sie kostenfrei) im ersten Step mit einem unserer Juristen. Im Anschluß übermittle ich Ihnen unsere Rechtsauffassung und ggfl. eine Handlungsempfehlung!

      Liebe Grüße vom Investmentcoach

  16. Winfried L. Klein

    Guten Tag,
    habe die interessanten Themen überflogen, muss noch genau lesen was da abgeht, aber es ist so wertvoll, dass ich gerne in den Verteiler aufgenommen werden möchte. Danke im Voraus
    Feundliche Grüße
    Winfried L.Klein

    • Hallo auch,

      danke für das Kompliment!

      Bitte links in die Liste eintragen, dann kommen neue Sachenn automatisch!

  17. Ulf

    Hallo

    Kannst du mir bitte sagen wann du Switchauftrag erteilt hattest? Wäre interessant da meiner nicht durchgeführt
    worden war.

  18. Hallo Ulf,

    also nach meiner persönlichen Erfahrung sind die wenigsten Switchaufträge durchgeführt worden. Das Verschulden liegt meist bei Vienna Life.

    Wir konnten das immer recht gut nachvollziehen.

    In ganz wenigen Fällen lag das Verschulden beim Vermittler.

    Liebe Grüße Axel

  19. Petra

    Hallo,
    ich habe gerade mit Erschrecken die Kommentare und Antworten gelesen. Auch ich habe eine Lebensversicherung bei der Vienna Life, seit 2004 mit 75 Euro monatl. Angelegt in Fonds Top Gold 30% und DJE Golden Wave Dachfonds 70%….
    Habe das Alles ebenfalls auf Anraten und Empfehlung eines Maklers gemacht, weil ich keine Ahnung von solchen Dingen habe. Nun habe ich die Sachen rausgekramt – ich muss zugeben, ich lasse so etwas liegen, der Makler macht nichts mehr, und Gold dachte ich sei ok.
    Jetzt habe ich seit längerem nichts mehr von Vienna Life gehört, ich war umgezogen und hatte meinen Namen geändert, Daten aber mitgeteilt, und habe gedacht, schaust du mal im Internet, ist ja alles ein wenig “komisch”!
    Wie ich lese, zu spät, wie bei sooo vielen Anderen.
    Was kann/soll ich jetzt tun?

    Gut, das es Menschen gibt, die Anderen helfen!

    Liebe Grüße Petra

    • Hallo Petra,

      jaja es ist unfassbar! Aber im Gegensatz zu den meisten Anlegern und Maklern verschließt Du nicht die Augen. Viele die diesen Blog lesen und kommentieren, lassen dann doch alles beim Alten, in der Hoffnung alles wird gut.
      Was soll ich sagen: Selber Schuld. EIn gutes Beispiel sind alle Kunden die z.B. im K1 investiert sind…….ohne Worte. Alles futsch! Und keiner ist Schuld!

      Ich nehme morgen mal per Mail (ist vertraulicher) Kontakt zu Dir auf.

      Vorab aber die Info, das der Top Golg sehr gut gelaufen ist….klar bei dem Goldpreis.

  20. Juergen Krebs

    Ich bin ebenfalls Geschädigter der Vienna-Life (K1-Police). Was kann ich tun, um zu meinem Geld zu kommen (ca. 45.000,–€ einbezahlt und jetzt alles weg!)

    • Hallo Herr Krebs,

      danke für das Posting.

      Ich sende Ihnen gleich eine Mail mit meinem Lösungsvorschlag!

  21. Malerwein

    Hallöchen,
    ich habe erst heute es mit VL rein zufällig erfahren… entsetzlich!!!
    Ich bin seit 2004 dabei und zahle immer noch ein. Was soll ich am besten tun? Kündigen, aufs Eis legen?
    Kann mir vielleicht jemand einen guten Rat geben? Es wäre cool.

    Danke voraus.

    Valentina M.

    • Hallo Valentina,

      ja das Problem ist sehr ernst.

      Ich sende Dir gleich eine Mail mit Lösungsvorschlägen.

      Liebe Grüße vom Investmentcoach

  22. Sabrina Krissler

    Hallo,
    auch ich habe seit 2007 zwei Lebensversicherungen bei der Vienna-Life mit einer monatlichen Prämienzahlung, bisher eingezahlte Prämien insgesamt 10.550 EUR!
    Bei beiden Verträgen handelt es sich um Selecta 2005/Rente Tarif F3LR-143! Ende 2008 habe ich von der Vienna-Life ein Schreiben bekommen das der Fonds in den das Geld bisher angelegt wurde “Metafund Balance” zum 31.12.2008 geschlossen und in den AIF Master “Metafund Balance Fund” überführt wird! Soll ich diese Verträge nun so schnell wie möglich kündigen?

    So langsam habe ich echt genug von diesen Versicherungsgesellschaften! Bin auch bereits Geschädigte der Clerical Medical, habe hier im Jahr 2007 9.000 EUR als Einmalprämie in den Performancemaster Noble angelegt, nachdem der Wert hier stetig sank habe ich den Vertrag 2009 gekündigt und von den 9.000 EUR noch 6.700 EUR ausgezahlt bekommen!

    Danke für Ihre Antwort,
    Ich finde es Super das Sie den Geschädigten helfen,
    Viele Grüsse
    Sabrina K.

    • Hallo Sabrina K.

      danke für den netten Beitrag. Ich werde einerseits gleich per Mail antworten, andererseits zeigt sich hier wieder ganz klar wie unsicher der Verbraucher ist.

      Mal ganz offen und ehrlich, was passiert wenn der Vertrag gekündigt wird? Das freiwerdende Geld kann sinnvoll angelegt werden und vermehrt sich.
      Wir der Vertrag nicht gekündigt, verringert sich der Wert der Police kontinuierlich durch die anfallenden Kosten.

      Sicherlich läßt sich Vortrefflich über das Verschulden von Vienna Life bei der Auswahl der Kapitalanlage Partner streiten. Ich für meinen Teil habe da eine sehr klare Position die sich von der Einstellung der Vienna Life (hallo Herr Fahrnberger, ich weiß das Sie diesen Blog lesen) unterscheidet. Wer nun im Einzelfall Recht hat, zeigen die Gerichtsurteile.

      Zur Info einmal die Ergebnisse des metafund balance fund aus deren eigenem factsheed:

      2008 Verlust – 25,92%
      2009 Verlust – 11,19%
      2010 Verlust – 1,16%
      Das Zertifikat ist seit rund 1,5 Jahren vom Handel ausgesetzt.

      Abzüglich Fondsgebühr in Höhe von 3,4% Ihres Geldes! Sollte ein Gewinn eingefahren werden so behält die Gesellschaft davon 20% Performanceenrgelt!

      Auf was sollte man also warten?

  23. Schmid Norbert

    Hallo,

    ich habe mit großem Interesse die Berichte Von Vienna Life gelesen.

    Leider bin auch ich ein geschädigter der Vienna Life. 4 Verträge mit Lebensversicherung K1, dann ab 01.12.2009 seitens Vienna auf Ringturm umgestellt. Seit Anfang 2010 keine Infos mehr über den Stand der Versicherung (auch Ringturm). Auf Nachfragen werde ich postalisch vertröstet. Mein Makler sagt: Wenig Chancen daß das Geld vom K1 zurückkommt.

    Ich will eigentlich aus den Verträgen raus. Was soll ich tun?

    Für eine Stellungnahme und Rat wäre ich sehr dankbar.

    Gruß
    Schmid N.

    • Hallo Herr Schmidt,

      danke für den Eintrag.

      Ja ob jemals Geld aus dem K1 Kommt ist wirklich äußerst fraglich. Ich persönlich tendiere gen 0!

      Eine Police ohne Wert zu kündigen ist in der Tat etwas problematisch.

      Sollten sich Gelder im Ringturm befinden so ist dieses Geld nicht verloren, aber vermehrt sich auch nicht odre nach Abzug der Policenkosten nur sehr wenig.

      Die tagesaktuellen Kurse finden Sie hier http://www.ringturmfonds.at/index.php?id=140

      Ich sende gleich mal eine Mail mit Lösungswegen.

      Falls Ihr Malker noch Ihr Vertrauen genießt kann eine Bearbeitung auch als Team erfolgen.

      Fact ist, und da wiederhole ich mich an dieser Stelle, Sie müssen handeln wenn Sie nicht noch mehr Geld verlieren wollen.

      Liebe Grüße
      Der Investmentcoach

  24. Beatrix Zurawski

    Hallo,

    wie viele andere sind auch wir im Sommer 2008 auf die Versprechungen einer Finanzmaklerin in Deutschland, dem Bureau Swiss und der Vienna Life hereingefallen.
    Zudem haben wir uns einen Kredit für die Einmalzahlung (Hälfte Eigenkapital, Hälfte Fremdkapital) in eine Lebensversicherung Selecta 2000 (Swiss Floor Funds) bei der Volksbank AG, Schweiz aufschwatzen lassen (ich weiß, jetzt sagen viele: “Wie blöd kann man denn sein?” – Man kann.). Zusätzlich haben wir eine ratierliche Rentenversicherung Selecta 2005/Rente Tarif F3LR-143 abgeschlossen.
    Nachdem die Bank die Police der Einmalzahlung nicht mehr beleihen wollte, haben wir sofort uns im Januar 2010 an einen Rechtsanwalt gewandt. Der hat uns beraten und schlußendlich dann zur Kündigung der Verträge zum 31.12.2010 geraten (der uns mitgeteilte Rückkaufswert war etwas höher als das Fremd- + Eigenkapital und wir wären mit einem blauen Auge davongekommen). Seit dem warten und warten wir auf eine Auszahlung. Die Volksbank AG kann den Fonds nicht verkaufen, da angeblich geschlossen. Der Fonds ist zwar werthaltig (nach Auskunft des Vorsitzenden der Bank) aber es steht nicht ausreichend Liquidität zur Verfügung um alle Verkaufsaufträge abzuwickeln. Und deswegen kann uns die Vienna Life nicht auszahlen. Es ist ein Hin und Her und ein Hingehalte, was unheimlich viel Kraft kostet.

    Bei der BaFin, der Finma und derFMA haben wir bereits Beschwerde eingelegt, aber mit keinem Erfolg. Bzw. die Entscheidung der BaFin steht noch aus.

    Leider hat unser damaliger Rechtsanwalt nicht die Erfahrung, um uns weiter vertreten zu wollen und zu können. Mittlerweile haben wir uns noch an die Kanzlei Mattil gewandt, und hoffen hier endlich Hilfe zu erhalten.

    Aber wenn Sie uns noch einen wertvollen Tipp geben könnten, wären wir sehr dankbar.

    Viele Grüße
    B. Zurawski

    • Sorry ich war in Urlaub! Deshalb erst heute eine Reaktion.

      Mit Verlaub, da Sie bereits mit vielen Anwälten in Kontakt sind kann ich Ihnen nicht mehr weiterhelfen, da wir nach einem festen Ablauf arbeiten und nur so für Erfolg garantieren können.

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